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Highlights aus verschiedenen ProjektenBauliche Instandhaltung nach Elementen (EKG CRB)Projektstrukturplan nach EKG und BKP Schnittstelle SAP - CAD - GIS - CAFM (GlobalCAD)
Schnittstelle SAP - Speedikon
Koexistenz von Projektstrukturen des Bauherren und des Subventionsgebers Abbildung komplexer Mietkostenmodelle bei interner Raumbewirtschaftung Notwendige Strukturen bei NPM
Bauliche Instandhaltung nach Elementen (EKG CRB)
Um
die bauliche Instandhaltung zu planen und zu steuern wird spontan immer wieder
auf elementähnliche Strukturen zurückgegriffen. Das Projekt DUEGA des CRB hat
gezeigt, dass grundsätzlich sowohl bei Neu- und Umbauten als auch bei der
Instandhaltung mit der gleichen Elementgliederung gearbeitet werden kann. Die
nächstuntere Stufe der Berechnungselement BEK des CRB erlaubt es zusätzlich,
die Material- und Ausführungsart zu codieren. Das
SAP-Modul PM (Plant maintenance = Instandhaltung) und das ganze Umfeld des
Lifecycle Management bietet beste Voraussetzungen, das
Instandhaltungsmanagement von Hoch- und Tiefbauten abzuwickeln. Elemente (bzw.
in einem Fall auf ausdrücklichen Wunsch der Anwender (!) Berechnungselement BEK
CRB) werden als technische Plätze geführt und ermöglichen jede Art der
Auswertung für Kenn- und Führungszahlen. Arbeits- und Wartungspläne erlauben
einen schlanken Umgang mit den Instandhaltungsaufträgen für Planung und
Ausführung.
Projektstrukturplan nach EKG und BKP
Es
ist in der Schweiz üblich, dass Kostenschätzungen nach der
Elementkostengliederung EKG des CRB durchgeführt werden. Andererseits werden
die Kosten während der Ausführungsphase nach dem Baukostenplan BKP überwacht. Das
SAP Modul PS Projektsteuerung ist sehr anpassungsfähig in der Projektstruktur.
So ist es in einem Projekt zu Einführung der Baukostenplanung und -überwachung
mit SAP gelungen, die Strukturanforderungen BKP und Element unter einen Hut zu
bringen. Die
Vorteile sind offensichtlich. Aus der EKG-Struktur der Kostenplanung wird zur
Arbeitsstruktur übergegangen, die die übliche Abwicklung der Aufträge und des
Rechnungswesens über BKP erlaubt. Die Zwischenabrechnungen steht aber jederzeit
nach EKG zur Verfügung und kann mit der Ausgangssituation verglichen werden.
Die Schlussabrechnung nach EKG ermöglicht den nahtlosen Übergang ohne
Informationsverlust in die Betriebsphase der Baute, wo für die bauliche
Instandhaltung mit Vorteil auch wieder auf die Elementgliederung
zurückgegriffen werden kann (siehe anderes Highlight in dieser Liste).
Schnittstelle SAP - CAD - GIS - CAFM (GlobalCAD)
Eine neue Generation von CAFM Systemen kündigt sich an. Das hier vorgestellte System GlobalCAD von Eperon Informatique Technique SA geht neue Wege:
Das
SAP-Modul RE Real Estate und die marktgängigen Facility Managementsysteme CAFM
bieten auf beiden Seiten ein beinahe umfassendes Leistungsangebot. Daraus
ergibt sich eine sehr hohe Überschneidungsmenge zwischen den Systemen. Es muss
deshalb fallbezogen festgelegt werden, welches System welche Aufgabe zu
übernehmen hat und wo die Schnittstelle in welcher Ausprägung gelegt werden
soll. Diese
Aufgabe lag einer Versuchsreihe zu Grunde, die die Machbarkeit einer
bidirektionellen Schnittstelle zwischen SAP RE und einem CAFM-System beweisen
sollte. Zu Beginn galt es die Prozesse zu definieren, waren doch immer mehrere
Personen, Abteilungen und Berufsbilder beteiligt: Architekten/Ingenieure,
Planer, Bauleiter, Buchhalter, Instandhalter etc. Als Leitmotiv diente, dass
jede Person mit dem für seine Aufgabe optimalen Werkzeug arbeiten sollte,
Architekten und Ingenieure mit CAD, Planer und Instandhalter mit CAFM sowie
Bauleiter und Buchhalter mit SAP. Der Versuch zeigte, dass die Schnittstellen
in dieser Optik relativ schlank und einfach definiert werden konnten und die
technische Ausführung mit konventionellen Mitteln mit angemessenem Aufwand zu
erreichen ist. Der
Versuch wurde mit SAP RE auf der einen Seite und GlobalCAD auf der anderen
durchgeführt. GlobalCAD ist ein GIS-basiertes CAFM-System und verfügt bereits
über eine bidirektionelle Schnittstelle zu AutoCAD.
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Schnittstelle SAP RE - Speedikon FM
Das
SAP-Modul RE Real Estate und
Speedikon FM
bieten auf beiden Seiten ein beinahe umfassendes Leistungsangebot. Daraus
ergibt sich eine sehr hohe Überschneidungsmenge zwischen den Systemen. Es muss
deshalb fallbezogen festgelegt werden, welches System welche Aufgabe zu
übernehmen hat und wo die Schnittstelle in welcher Ausprägung gelegt werden
soll.
Das realisierte Schnittstellenkonzept ist prozessorientiert. Es musste sorgfältig abgewogen werden, welcher Schnittstellentyp bei welchem Prozessschritt einzusetzen ist. Auf diese Weise entstand eine Schnittstelle, die optimal die Bedürfnisse der Anwender abdeckt und auch alle betrieblichen und sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt. Durch geschickten Datenfeedback wird die Datenintegrität laufend überprüft.
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Koexistenz von Projektstrukturen des Bauherren und des Subventionsgebers
Im
Bereich des Nationalstrassenbaus kommt man nicht darum herum, die
Projektstrukturen des Bauherren und Subventionsempfängers mit den Strukturen
des ASTRA kompatibel zu gestalten. Am Anfang dieser Bestrebungen muss wie immer
eine Analyse der Anforderungen und Prozesse stehen. Daraus ergeben sich dann
absolut verträgliche Lösungen. Die Kreditüberwachung mit Hilfe des Moduls PS
hat seine Praxistauglichkeit erbracht.
Abbildung komplexer Mietkostenmodelle bei interner Raumbewirtschaftung
Bei
der Raumbewirtschaftung muss zur Festsetzung der verrechneten Mieten ein
Mietkostenmodell zur Verfügung stehen. Je nach Zielsetzung des Kunden ist
dieses Modell einfach oder dann sehr komplex. Ist
das Modell formuliert und die Einflussparameter bestimmt, dann müssen die
Möglichkeiten der Abbildung des Modelles im SAP RE entwickelt werden. Im
Rahmen eines Projektes konnten wir die verschiedenen Wege zur Realisierung der
internen Mietabrechnung mit einem ausgeklügelten Modell untersuchen. Wie immer
müssen Abläufe und Prozesse einerseits und die Möglichkeiten der
Funktionalitäten von SAP RE sowie eines allfälligen CAFM-Systems berücksichtigt
werden. Viele Wege führen nach Rom. In
mehreren Projekten waren wir bereits mit der Frage des New Public Management
konfrontiert. Neubau, Umbau Instandhaltung, Raumbewirtschaftung etc. sind alles
Dienstleistungen zu Gunsten Dritter innerhalb und/oder ausserhalb der
Verwaltung. Überall trifft man aber andere Abrechnungs- und
Verrechnungsstrukturen an, oft auch sogenannte Spezialfinanzierungen. Ob WOF,
NPM oder PUMA, jede Anwendung ist grundsätzlich verschieden. Die reinste Lösung
läuft über den sogenannten Verwaltungsvertrag. Frühe Analysen und Grundsatzentscheide
erleichtern den weiteren Projektfortschritt. |